Wir sind überzeugt: Diese Überbauung schadet Notkersegg, der Natur und der gesamten Stadt. Hier sind unsere zentralen Argumente:
🌿 1. Zerstörung eines Naherholungsgebiets
Die Parzelle Hueb ist ein täglich genutztes Naherholungsgebiet. Spaziergänger, Wanderer, Sportler und Familien suchen hier Ruhe und Erholung. Eine Überbauung zerstört diesen Raum unwiderruflich.
🐸 2. Vernichtung der Sumpfwiese und Biodiversität
Auf dem Gelände befindet sich eine Sumpfwiese, die Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere bietet. Diese ökologisch wertvolle Fläche würde für immer verloren gehen.
🏗️ 3. Kein inneres Wachstum – Expansion nach aussen
Das Mammutprojekt mit 160 Wohnungen in 11 Gebäuden ist keine nachhaltige Verdichtung. Es ist ein verdichtetes Nach-aussen-Wachsen, das Grünflächen frisst und Siedlungsdruck auf weitere Zonen erhöht.
👨👩👧 4. Bevölkerungsexplosion von fast 60%
Rund 350 neue Bewohner entsprechen einer Steigerung der Quartierbevölkerung von fast 60%. Das sprengt das soziale Gefüge, das über Jahrzehnte gewachsen ist.
🚗 5. Unzumutbare Verkehrsbelastung
350 zusätzliche Personen bedeuten massiv mehr Autos, Töffs, Velos und Zulieferer auf der Hueb-/Hardungsstrasse. Die Anwohner müssen dauerhaft mit Lärm, Dichtestress und Konflikten rechnen.
🔨 6. Drei Jahre Baustellenlärm
Die Bauphase dauert voraussichtlich rund 3 Jahre. Lärm, Staub, Erschütterungen und Baustellenverkehr belasten das Quartier massiv.
🌾 7. Gefahr der Ausdehnung auf weitere Grünzonen
Die Parzelle grenzt an Landwirtschaftszonen. Eine Überbauung schafft Präzedenz und gefährdet bei anhaltendem Siedlungsdruck weitere Flächen Richtung Osten.
🏛️ 8. Stadtrat widerspricht sich selbst
Stadtrat Buschor forderte im April 2023 im St. Galler Tagblatt das bewusste «Nicht-Bauen» als Strategie und den Schutz von Grünflächen. Beim Projekt Hueb gelten diese Grundsätze offenbar nicht.