Autor: admin

  • Warum das Projekt schon einmal gescheitert ist – und warum es trotzdem zurückkommt

    Warum das Projekt schon einmal gescheitert ist – und warum es trotzdem zurückkommt

    Die Überbauung Hueb ist kein neues Vorhaben. Das Projekt hat eine Geschichte – und diese Geschichte zeigt, dass die Bedenken der Bevölkerung nicht neu sind. Warum wurde das Projekt damals abgebrochen? Und warum taucht es jetzt wieder auf?

    Ursprung: Helvetia Versicherung als Initiatorin

    Die Parzelle Hueb (F6428) in Notkersegg gehörte ursprünglich der Helvetia Versicherung. Bereits vor einigen Jahren gab es erste Pläne, das Gelände am Waldrand zu überbauen. Das Areal war damals wie heute eine Mischzone aus Landwirtschafts- und Wohnzone – attraktiv für Investoren, aber ökologisch sensibel.

    Die damaligen Pläne stiessen auf erheblichen Widerstand aus der Quartierbevölkerung. Anwohnerinnen und Anwohner kritisierten die geplante Verdichtung, den Verlust von Grün- und Erholungsflächen sowie die zu erwartende Belastung der Quartierinfrastruktur. Einsprecher machten geltend, dass das Projekt den Charakter von Notkersegg nachhaltig und unwiderruflich verändern würde.

    Das Projekt wird abgebrochen – vorerst

    Unter dem Druck der öffentlichen Debatte und angesichts ungelöster planungsrechtlicher Fragen zog die Helvetia Versicherung das Projekt zurück. Das Baugesuch wurde nicht eingereicht – ein Teilerfolg für die Quartiergemeinschaft. Viele Bewohnerinnen und Bewohner atmeten auf und glaubten, das Thema sei vom Tisch.

    Doch die Ruhe war trügerisch. Das Grundstück blieb in privater Hand – und damit auch das Potenzial für eine zukünftige Überbauung.

    Raiffeisen Pensionskasse übernimmt – und macht weiter

    Die Raiffeisen Pensionskasse erwarb in der Folge das Grundstück von der Helvetia. Und anstatt die Pläne zu den Akten zu legen, entwickelte sie sie weiter – diesmal in einem deutlich grösseren Massstab: 160 Wohnungen in 11 Gebäuden, wo früher noch von einem schmaleren Eingriff die Rede war.

    Der Eigentümerwechsel brachte neuen Schwung in ein Projekt, das die Öffentlichkeit eigentlich schon beerdigt glaubte. Für die Raiffeisen Pensionskasse ist das Bauland eine Renditechance für ihre Versicherten. Für das Quartier Notkersegg ist es eine existenzielle Bedrohung.

    Was das bedeutet

    Das Scheitern des ersten Anlaufs zeigt zweierlei: Erstens, dass Widerstand wirken kann. Zweitens, dass ein zurückgezogenes Projekt nicht automatisch ein totes Projekt ist – solange das Grundstück bebaubar bleibt.

    Genau deshalb ist es so wichtig, diesmal nicht nur zu protestieren, sondern rechtlich verbindliche Hürden zu schaffen. Eine formelle Einsprache, eine breite politische Debatte und ein starkes Signal der Bevölkerung sind die einzigen Mittel, die langfristig wirken.

  • GV Quartierverein 2026: Klare Ablehnung der Überbauung Hueb

    GV Quartierverein 2026: Klare Ablehnung der Überbauung Hueb

    An der Generalversammlung des Quartiervereins Notkersegg 2026 war die geplante Überbauung Hueb das beherrschende Thema. Anwohner brachten ihre klare Ablehnung zum Ausdruck.

    • Zerstörung der Sumpfwiese und des Naherholungsgebiets
    • Bevölkerungszunahme von fast 60% durch ~350 neue Bewohner
    • Unzumutbare Verkehrsbelastung auf der Hueb-/Hardungsstrasse
    • Koordination von Einsprachen unter den Anwohnern

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  • Einspracherecht: So kannst du die Überbauung juristisch anfechten

    Einspracherecht: So kannst du die Überbauung juristisch anfechten

    Auch wenn die Parzelle Hueb in der Wohnzone W3 liegt, haben Anwohner wichtige Rechte. Sobald das Baugesuch öffentlich aufliegt, kann jede Person mit rechtlichem Interesse Einsprache erheben.

    Wer kann Einsprache erheben?

    • Direkt angrenzende Grundeigentümer
    • Personen, die durch das Projekt besonders betroffen sind
    • Organisationen mit statutarischem Zweck (z.B. Naturschutzvereine)

    Wir koordinieren die Einsprachen. Nimm jetzt Kontakt auf – je früher, desto besser.

  • Raiffeisen Pensionskasse übernimmt Überbauungsprojekt Hueb

    Raiffeisen Pensionskasse übernimmt Überbauungsprojekt Hueb

    Die Raiffeisen Pensionskasse hat das Projekt zur Überbauung der Parzelle Hueb (F6428) übernommen. Ursprünglich von der Helvetia Versicherung geplant und nach wirtschaftlicher Neubeurteilung gestoppt, wird dasselbe Mammutprojekt nun weitergetrieben: 160 Wohnungen in 11 Gebäuden, direkt am Waldrand.

    Die Interessengruppe Rettet Notkersegg beobachtet die Entwicklung mit grosser Sorge und wird alle rechtlichen und zivilgesellschaftlichen Mittel einsetzen.

  • Raiffeisen Pensionskasse übernimmt Überbauungsprojekt Notkersegg

    Raiffeisen Pensionskasse übernimmt Überbauungsprojekt Notkersegg

    Die Raiffeisen Pensionskasse hat das Projekt zur Überbauung der Parzelle Hueb (F6428) in Notkersegg übernommen. Ursprünglich von der Helvetia Versicherung vorangetrieben, wurde das Vorhaben nach einer wirtschaftlichen Neubeurteilung durch die Helvetia gestoppt. Nun treibt die Raiffeisen PK dasselbe überdimensionierte Projekt weiter – mit unveränderten Plänen für 160 Wohnungen in 11 Gebäuden.

    Die Interessengruppe Rettet Notkersegg verfolgt die Entwicklung mit grosser Sorge und wird alle rechtlichen und zivilgesellschaftlichen Mittel einsetzen, um die Überbauung zu verhindern.